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On the Swing Shift

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CD 
Prijs: € 16,50

Product notities

Walther Großrubatscher Herbert Swoboda Aaron Wonesch Wolfgang Wallisch 01. The World Is Waiting For Th e Sunrise 4:06 (Lockhard-Seitz) 02. It Had To Be You 5:06 (Kahn/Jones) 03. The Continental 5:58 (Conrad/Magidson) 04. Swanee 3:40 (Gershwin/Ceasar) 05. Indian Summer 6:53 (Herbert/Dubin) 06. Stealing Apples 3:53 (Waller/Razaf) 07. Big Noise From Winnetka 3:28 (Haggart/Bauduc) Tribute to RAY BAUDUC - Martin Breinschmid: Drums 08. All Of Me 2:18 (Simons/Marks) Tribute to ADRIAN ROLLINI - Martin Breinschmid: Tubular Bells 09. Who's Sorry Now 3.35 (Snyder/Kalmar/Ruby) Tribute to RED NORVO - Martin Breinschmid: Xylophon 10. Roses Of Picardy 6:26 (Wood/Weatherly) 11. Flight WMP 22x16 To Slingerland City 5:35 (Breinschmid/Großrubatscher) Tribute to GENE KRUPA & BUDDY RICH DRUMBATTLE Martin Breinschmid & Walther Großrubatscher 12. Goodbye 5:41 straight ahead swingende Blowing Session, so hat er sich für sein zweites Opus eine Menge Ausgefallenes einfallen lassen. Arrangierte Strukturen und ein thematischer Docht bestimmen diesmal das Konzept: außerdem wurde - bis auf Wolfgang Wallisch - die Besetzung geändert. Mit Aaron Wonesch und Herbert Swoboda (auch Klarinette) hat sich Breinschmid zwei der meistbeschäftigte Klaviertalente Wiens ins Studio geholt, und mit dem formidablen Walther Großrubatscher einen der versiertesten Alround-Drummer des deutschsprachigen Raums. Der geborene Innsbrucker beherrscht in überzeugender Weise die gesamte Rhythmusvielfalt vom marschierenden New Orleans Jazz über Swing und Mainstream bis zum vorwärtspreschenden Be- und Hardbop. Daß sein Name noch nicht in aller Munde ist, liegt sicher auch daran, daß er sich vorwiegend mit der Wiener Jazzszene identifi ziert und die meiste Zeit des Jahres i'm "Jazzland" zu Hause ist, der ältesten und populärsten Club der Donaumetropole. Martin Breinschmid will seine neue CD als Tribut an einige seiner Idole und großen Vorbilder verstanden wissen. Ein,Motivtäter" also, in diesem Fall, mit einer besonders tiefen Verbeugung in Richtung Lionel Hampton-Benny Goodman, bei denen die traditionsreiche Kombination Vibraphon- Klarinette ihren Ursprung genommen hat. Verfolgbar bis in unsere Tage, hin bis zu Terry Gibbs/Buddy De Franco, Gary Burton/Eddie Daniels und Gunter Hampel/Perry Robinson. In Titeln wie "Th e World Is Waiting For Th e Sunrise", "It Had To Be You",Swanee" und "Stealin' Apples" besetzen Breinschmid und Swoboda den Stufen zum Olymp der klassischen Quartettaufnahmen aus der Swingepoche, wenngleich einige der genannten Stücke zuerst in Goodmanschen Big-Band-Versionen Popularität erwarben ("Swanee" stammt aus dem Repertoire von Lionel Hampton, dem sich der Wiener Vibraphonist besonders verbunden fühlt). Swobodas Klarinette hebt sich deutlich von der in Mode gekommenen High-Pressure-Dynamid eines Kenny Davern, Alan Vaché oder Antti Sarpilla ab; er habe viel von Ken Peplowski gelernt, betont er, und seine Domäne ist ein elegantes, unaufgeregtes Mittellagenspiel, das sich immer in Sichtweite der Melodie bewegt. Swoboda wird des öfteren mit Fatty George in Verbindung gebracht, aber da halten sich die stilistischen Ähnlichkeiten in Grenzen, abgesehen davon, daß er auch fi gürlich schlecht in dessen Anzuge paßt. Auf dem Klavier ist er, genau wie Aaron Wonesch, in der genau richtigen Balance zwischen den historischen Vorlagen und einer moderneren Weiterentwicklung. Sonst würde ja auch eigene Kreativität von purem Abkupfern erstickt. Das gilt insonderheit nicht nur für Breinschmids ungemein vitales, perkussiv ausgeprägtes Vibraphonspiel, sondern auch für die Art und Weise, wie man einigen der good old standards zu Leibe gerückt ist. An erster Stelle zu nennen:,Th e Continental", hier in einem sehr delikaten, mit vielen ungewöhnlichen Accessoires ausgestattetem Neuarrangement - nicht nur, was die reizvolle 5/4-Metrik betriff t. Oder die ausbündigste Version von,All Of Me", die ich je gehört habe: von dem approbierten Schlagwerker Breinschmid auf den "tubular bells, den Röhrenglocken gespielt. Eine Reverenz an das Universalgenie Adrian Rollini (1904-1956), der vor allem als Baßsaxophonist Bedeutung erlangte, aber noch ein gutes halbes Dutzend anderer, zum Teil selbstgebastelte Instrumente beherrschte, darunter Vibraphon und Xylophon. Auf letzterem ist Red Norvo populär geworden (erstmals i'm Aufnahmestudio eingesetzt wurde es 1928 von dem Waschbrettspieler Jimmy Bertrand), und diesem hat Breinschmid auch die 1923 von Ted Snyder, Bert Kalmar und Harry Ruby geschriebene Vaudeville-Nummer "Who's Sorry Now" gewidmet. "Der Xylophonsound ist meiner Meinung nach zu Unrecht völlig aus der Jazzwelt verschwunden", bedauert Breinschmid, zu dessen umfangreichem Perkussions-Arsenal natürlich auch dieses alte Holzplatteninstrument gehört. Prunkstücke in des Wieners Sammlung sind zwei original Slingerland Radio King Drum-Sets, wie sie in der Swingära gang und gebe waren. Auf diesen spielen Breinschmid und Großrubatscher ein eigenes Stück, dessen Titel "Flight WMP 22x16 To Slingerland City" der Leader so erklärt:,WMP steht für WHITE MARINE PEARL, eine Folie, mit der die Trommelkessel überzogen waren. Typisch für die Optik alter Gene Krupa Fotos. 22x16 ist die Standardgröße für Bass Drums. "Walther und ich haben versucht, eine komponierte Schlagzeugbattle entstehen zu lassen, die an die berühmten Fehden Gene Krupa-Buddy Rich erinnern soll. Also ein Solo-Fight auf unseren Slingerlands. Ich stehe für den Krupa-Stil, und Walther übernimmt die Rolle von Buddy Rich." Für die nicht so Kundigen: Breinschmid ist auf der linken, sein Kollege auf der rechten Lautsprecherseite zu hören. Ebenfalls am Schlagzeug sitzt Martin Breinschmid (wann er nicht kurz aufsteht, um die Seiten des Kontrabasses mit seinen Sticks zu bearbeiten) beim legendären "Big Noise From Winnetka", einer Hommage an Ray Bauduc, der diesen Publikumshit vor rund sechzig Jahren (1938) zusammen mit Bob Haggart aus der Taufe gehoben hat. Naturgemäß rückt hier Bassist Wolfgang Wallisch stärker in den Vordergrund, wahrend Herbert Swobodas Klarinette zu Beginn und am Schluß ein paar orientalische Akzente beisteuert. Spinnwebdünn und gazellenhaft wehen die Altweiberfäden i'm vorherbstlichen "Indian Summer", und warm und "mellow" klingen Breinschmids "Vibes in "Roses Of Picardy", dessen wohl populärste Fassungen von George Shearing (mit Marjorie Hyams und später Emil Richards am Vibraphon) aufgenommen worden sind. Benny Goodmans berühmter Abgesang,Goodbye" bildet auch den Schlußpunkt dieser ebenso vielseitigen wie interessanten CD: da läßt Martin Breinschmid das Vibraphon nun in der Tat vibrieren, daß schon beinahe Wehmutsstimmung aufkommt, die aber von der jubilierenden Klarinette Swobodas kontrastwendend relativiert wird. Ein passendes Amen zu dieser Produktion, mit der junge Jazzer beweisen, daß Traditionspfl ege nichts mit Museumsstaub und muffi ger Langeweile zu tun haben braucht. Horst Schade, Jazz Podium.

Details

Kunstenaar: Martin Breinschmid
Titel: On the Swing Shift
Genre: Jazz
Releasedatum: 25-5-2010
Label: CD Baby
Media-indeling: CD
UPC: 9006317300728
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Credits